HUMAN MEDIZIN VETERINÄR MEDIZIN MEDLIFE-CENTER SERVICE SCHULUNG MESSEN-KONGRESSE DOWNLOADS ANGEBOTE
Startseite VETERINÄR MEDIZIN Laser

VETERINÄR MEDIZIN


Extrakorporale Stoßwellentherapie Laser Mobiler Monitor Planet 55 Cryofos Kältetherapie Lichtkoagulation Zertifizierung

Medilas H20 Holmium Laser Lite Beam+ Diodenlaser Multi Beam Diodenlaser

Anfahrt Impressum Kontakt

Laser

Therapie

In frühen Stadien der gutartigen Prostatavergrößerung ("Benignen Prostata-Hyperplasie"), abgekürzt BPH genannt, können Medikamente helfen: Pflanzenextrakte fördern die Linderung der Reiz­symptomatik und neuere Substanzen wie Finasterid führen zur Verkleinerung der Prostata oder Alpha-Rezeptorenblocker zur Entspannung der Muskelfaseranteile der Prostata, so daß der Urin besser durch die prostatische Harnröhre fließen kann.

Bei fortgeschrittenen Stadien helfen diese Medikamente in der Regel jedoch nicht oder nur vorübergehend. Hier ist eine operative Entfernung des Gewebes angezeigt, welches die prostatische Harnröhre einengt. Je nachdem, wie groß die Prostata ist, wurde dazu bisher entweder (1) durch die Harnröhre mit der elektrischen Schlinge das Prostatagewebe bis zur Prostatakapsel abgetragen und dadurch die prostatische Harnröhre erweitert. Oder (2) bei großen Prostatadrüsen wurde über einen Bauchschnitt und eine Eröffnung der Harnblase das Prostatagewebe mit dem Finger von der Kapsel gelöst ("enukleiert") und danach die Harnblase und der Bauch wieder vernäht. In beiden Fällen führte die Operation zu einer sofortigen Erweiterung der prostatischen Harnröhre und zu einer sofortigen Erleichterung des Wasserlassens, mit einer restharnfreien Blasenentleerung, einer Zunahme des Harnstrahls und einer Abnahme der Häufigkeit und des Dranges zum Wasserlassen, besonders auch nachts.
Die endoskopische Operation durch die Harnröhre, die "transurethrale Resektion der Prostata" (TUR-P), im Volksmund auch "Hobeln" genannt (1) und die offen-chirurgische Prostataoperation, die "suprapubische Adenomenukleation" (2), sind somit sehr effektiv, haben jedoch einige Nachteile. Diese sind in erster Linie der gelegentlich hohe Blutverlust, der in 10-20 % der Operationen eine Bluttransfusion nötig macht und bei der offenen Operation der Bauchschnitt und die lange Katheterbehandlung, da ja der Katheter so lange in der Blase verbleiben muß, bis der Blasenschnitt nach etwa 1 Woche wieder fest zusammengewachsen ist.

In dem Bestreben, das Blutungsrisiko zu vermindern und die Katheterzeit zu verkürzen, wurden zahlreiche Alternativ­verfahren entwickelt, unter anderem die Wärmetherapie und die Therapie mit Mikrowellen. Insgesamt kann man jedoch sagen, daß die schonendsten Verfahren leider auch den geringsten Effekt haben. Wenn die prostatische Harnröhre tatsächlich eingeengt ist und somit ein mechanisches Hindernis darstellt, so helfen letztendlich nur Verfahren, mit denen das einengende Gewebe tatsächlich beseitigt wird.